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Das RANLHE-Projekt steht im Kontext einer europaweiten Diskussion um erweiterte Partizipationschancen. Es geht um die Verbesserung des Zugangs und der Erfolgschancen von Studierenden aus bisher unterrepräsentierten und ausgeschlossenen Gruppierungen und Schichten. Das Projekt untersucht die Faktoren, die den Studienzugang dieser nicht-traditionell Studierenden befördern oder einschränken, die dazu beitragen, dass ihr Studium erfolgreich verläuft oder abgebrochen wird.

Erforscht werden soll, wie nicht-traditionell Studierende ihre Lernprozesse an Hochschulen erleben, wie sie sich selbst als Lernende wahrnehmen und wie sich ihre Identität als Lernende entwickelt. Unsere Definition der nicht-traditionell Studierenden bezieht sich auf ein vorausgehendes Forschungsprojekt über die Zugangschancen älterer Studierender zu Hochschulen (EU TSER-Projekt): ein älterer Studierender, der ohne übliche, vorausgegangene Qualifikationen ein Hochschulstudium aufnimmt und dessen Partizipation am Hochschulstudium nicht nur aufgrund seines Lebensalters, sondern auch durch soziostrukturelle Faktoren eingeschränkt ist. Im Vergleich zu jüngeren Studierenden betrifft dies vor allem solche, die in der ersten Generation ein Studium aufnehmen und durch bestimmte strukturelle Faktoren eingeschränkt werden.

Acht Universitäten aus sieben Ländern (Deutschland, England, Irland, Polen, Schottland, Schweden, Spanien) sind an dem Projekt beteiligt.

Conference papers

 
135230-LLP-1-2007-1-UK-KA1-KA1SCR report a bug on webpage