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Die Frage nach dem Studienverbleib und -abbruch stellt in Europa ein bisher kaum erforschtes Gebiet dar. Das Projekt will diese Lücke schließen. In den letzten Jahren hat sich das öffentliche Interesse auf nationaler und europäischer Ebene vornehmlich auf das Thema des Studienzugangs fokussiert. Es reicht allerdings nicht aus, den Zugang zur Hochschule für die nicht-traditionell studierenden Gruppen (jüngere und ältere) zu erleichtern, wenn nicht auch positive Lernerfahrungen gemacht werden.
Veränderungen innerhalb des Hochschulwesens selbst wären vonnöten, um den Bedürfnissen solcher Studierendengruppen gerecht zu werden, um ein Scheitern oder Abbrechen des Studiums zu vermeiden, denn anders ist Chancengerechtigkeit nicht zu erreichen. Strategien für solche Veränderungen herauszuarbeiten, ist ein wesentliches Anliegen des Projekts. Ein verbesserter Zugang zum Studium ist in einigen europäischen Ländern bereits erreicht worden. Das bedeutet allerdings nicht, dass damit auch schon eine bessere Zugänglichkeit des Wissens, was sowohl durch eine angemessene Didaktik als auch durch ein zielgruppenorientiertes Unterstützungssystem, das die Zugänglichkeit der Bibliothek und anderen Ressourcen umschließt, gewährleistet wäre.

Hauptziele des RANLHE-Projekts






 
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